Für Genießer

Für jede Weinsorte gibt es das richtige Glas“, versichert Dr. Jörg Sachse, der Inhaber von Wein & Tee bei E. in Wiehl und Lindlar. Warum der Wein aus einem solchem Glas besonders gut schmeckt? „Weil es zum Beispiel speziell für einen Riesling entwickelt wurde“, erklärt der Experte. Viele seiner Kunden glauben das zunächst nicht – bis er es Ihnen beweist, indem er denselben Wein in verschiedene Gläser füllt. Und tatsächlich schmeckt er, um beim Riesling zu bleiben, aus dem speziellen Glas besser. Klappt mit einem Bordeaux und dem passenden Glas genauso.
„Zumindest für den Lieblingswein sollte man sich das Glas gleich mitnehmen“, rät Sachse.

Die Liebe zum Wein (und zum Tee!) entstand bei Familie Sachse schon in der Jugend. Vor 23 Jahren wagte das Ehepaar den Schritt in die Selbstständigkeit. Und die Liebe ist seither noch gewachsen: „Riesling ist sicherlich meine Leidenschaft und bei Rotwein der Bordeaux.“ Vorliebe hin oder her: In ihren beiden Fachgeschäften sind die Sachses breit aufgestellt und führen Weine aus aller Welt. Und jeder Kunde, vom Weinliebhaber bis zum -neuling ist bei ihnen gut aufgehoben. Sie gehen individuell auf die Kunden ein und beraten sie umfassend. Da ist selbst für den kleinen Geldbeutel des noch unerfahrenen Weintrinkers was dabei. Verschiedenste Weine können die Kunden vor Ort direkt probieren. „Damit man sich langsam an den Richtigen heranarbeiten kann“, erklärt Elke Sachse und lächelt. Auch Weinverkostungen mit selbstgemachten Delikatessen bietet Wein & Tee an und dieses sogar kostenfrei. Zu den planmäßigen Veranstaltungen nur kurz anmelden und sich kulinarisch in die Weinberge entführen lassen! 

Neben den über 800 Weinsorten und Spirituosen bietet der Wein & Tee Laden in beiden Städten natürlich auch Tee. 120 Sorten in allen Variationen hat das Ehepaar Sachse im Sortiment. Von schwarz bis grün, von Roibusch bis Früchtetee. Alles, was das Herz des Teetrinkers höher schlagen lässt. „Bei unseren Tees ist es uns sehr wichtig, dass die Arbeiter in den Teegärten vernünftig bezahlt werden und gut leben können“, unterstreicht Elke Sachse. Nachhaltigkeit und Regionalität spielen bei ihr und ihrem Mann eine große Rolle.
Zum guten Getränk gehört natürlich auch gutes Essen. Deshalb gibt es im Geschäft eine große Auswahl an Delikatessen. Käse, Schinken sowie verschiedenste Dips und Cremes. Die auf Wunsch auch zu tollen Präsenten zusammengestellt werden. Ein Tipp für alle Geschäftskunden: Wein & Tee verschickt die Präsente sogar weltweit.

 www.weinundtee.de

Ein Juwel

das besondere geschäft

Wenn Einkaufen zur Bescherung wird: Die Schmiedekunst in Wipperfürth begeistert mit tollen Dekoartikeln
und grandioser Atmosphäre.

Ganz ehrlich? Mit den Bildern und Geschichten von Schmiedekunst könnten wir eine komplette ENGELBERT-Sonderausgabe füllen.
Oder wussten Sie, dass der größte Showroom des traumhaft schönen Geschäfts in Grunewald 1 an der L 284 zwischen Wipperfürth und Lindlar einmal ein Stall war? Und dass dort einst der Vater von Inhaberin Annette Müllensieper-Kausemann als Schmied gearbeitet hat? Und sie selbst mit der Oma in genau jener Küche saß, die sie heute nicht nur für sich und ihr Team nutzt – sondern auch, gerade bei ihren zahlreichen Events, um Gäste und Kunden zu bewirten?

Und dass … nein, die vielen anderen Geschichten müssen Sie schon selbst entdecken bei einem Besuch in dem kleinen Juwel im Grünen, das sich jedes Jahr zur Adventszeit in eine faszinierende Weihnachtswelt verwandelt. Wir sagen‘s mal so: Machen Sie doch zu Hause einfach klar Schiff, räumen Sie alles raus und fahren Sie dann zur Schmiedekunst. Nehmen Sie ein großes Auto mit. Und Sie werden glücklich. Übrigens nicht nur mit den schönsten Dekorationsartikeln zur Weihnachtszeit. Sondern auch mit ungewöhnlichen Leuchten, Landhaus-
möbeln, Einzelstücken im Industriallook zeitlos schönen Accessoires, gemütlichen Kissen und genial gestylten Taschen. Alles liebevoll zusammengestellt von Annette Müllensieper-Kausemann, die oft auf Messen und Ausstellungen unterwegs ist, auch in Frankreich und oft in den Benelux-Ländern, um ihre
Favoriten zu finden.

Sie verkauft nur, was ihr selber gefällt. Dafür räumt sie je nach Saison gerne einen ganzen Raum leer, dekoriert ihn neu, streicht auch schon mal einen alten Holzbalken oder die Wände komplett um und inszeniert die Schmiedekunst immer wieder anders. Und natürlich: Geschmiedete Kunst bietet sie auch an. Wie die schicken Rosenbögen. Wie die Weltkugeln und Feuersäulen, die in der schönsten Patina leuchten …

Genug erzählt? Och, wir könnten noch weitermachen. Haben ja schließlich noch nichts über die köstliche Feinkost und die leckeren Liköre gesagt. Die stehen im großen Regal direkt hinter der Kasse und werden von Annette Müllensieper-Kausemann und ihrem Team auf Wunsch selbstverständlich als Geschenk verpackt. Was auch die vielen Firmenkunden zu schätzen wissen. So, Seite voll. Und immer noch nicht alles erzählt. Hilft nichts: Sie müssen selber hin!

Genau mein Laden

Bio-Zweikorn, das frisch gemahlen und erst dann für den Brotteig verarbeitet wird. In einer Mühle, die zum großen Teil aus nachwachsenden Rohstoffen besteht. Eine Haube, die als Abdeckung für den Vorteig dient, der bis zu 72 Stunden geht und dabei fast ohne Hefe auskommt. Und ein Topf aus Gußeisen, in den das Brot zum Backen gelegt wird.

Das sind nur einige der Zutaten eines Brotbackseminars mit Peter Wittfeld. Wenn er das im Fachgeschäft seiner Frau Margret, im Geschenkhaus Waldmann, veranstaltet, kommen die Gäste aus dem Staunen nicht mehr heraus. Weil er mit so viel Liebe, Fachwissen für Zutaten, Timing und Zubehör zu Werke geht, dass man seine Liebe zum Brotbacken jederzeit spürt – und eine Menge dabei lernt. Das Faszinierende am Geschenkhaus Waldmann: Alle Produkte, mit denen Wittfeld arbeitet, können die Kunden kaufen. Sie anfassen. Sie testen. „Auch deshalb haben wir hier vor anderthalb Jahren die Küche einbauen lassen“, verrät Margret Wittfeld, die das Geschenkhaus seit Jahren mit großer Leidenschaft betreibt. Und mit einem Gespür für Produkte von bester Qualität, die ihre Besitzer über Jahre beim Backen und Kochen begleiten. Wie die Töpfe und Backformen von Le Creuset. Wie die Pfannen von Scanpan, die zu 100 Prozent aus recyceltem Aluminium bestehen. Gesund kochen, bewusst genießen – darum geht es im Geschenkhaus Waldmann. Da gehören ausgesuchte Liköre, Gewürze und Öle, etwa von Wajos und Jordan, natürlich dazu. Und selbstverständlich finden die Kunden im liebevoll eingerichteten Laden an der Unteren Straße 45 in Wipperfürth auch viele lustige, schöne und außergewöhnliche Geschenkideen.

Strickfieber in Gummersbach

Sie strickt, seit sie zwölf ist. Eine Decke war ihr erstes Stück. Das weiß sie noch genau. Nein, keine Decke für die Puppe, direkt eine große. Und sogar schon mit verschiedenen Mustern. Viereck für Viereckentstand damals eine ganz individuelle Patchworkdecke. „Meine Mutter hat mir alles beigebracht, nur das Strümpfestricken nicht“, erzählt Monika Hamacher mit einem Schmunzeln. Mittlerweile kann sie das aber auch perfekt. Seit zehn Jahren betreibt sie mit Unterstützung von Christine Heiden-Kriegeskotte ihr Fachgeschäft „Strickfieber“ in Gummersbach. Ihre Stammkunden kennen den Laden gut.
Er liegt etwas versteckt an der Schützenstraße 22a, aber wer ihn erst entdeckt hat, wird ihn mit einigen Schätzen wieder verlassen. So groß ist die Auswahl an Wolle der Marke LANA GROSSA, in den verschiedensten Farben und Varianten.

Das Tolle daran: Monika Hamacher ist selbst begeistert von den Wollen und Garnen, die sie verkauft – und so wird Neuware von ihr und Christine Heiden-Kriegeskotte erst einmal angestrickt, um zu schauen, ob das Garn auch hält, was der Hersteller verspricht. Neben der umfassenden Beratung geben die beiden sehr gerne ihr Wissen weiter, an Stricknachmittagen und auf Mottoabenden zum Beispiel – unter anderem beim Double-Face-Abend, wenn man lernen kann, wie man ohne die linke Seite strickt.
Stricken – ist das nicht was für Omas? Pah, ein Klischee! Denn Stricken liegt voll im Trend. Junge Menschen, die nicht mehr das Gleiche von der Stange haben wollen wie ihre Freunde oder Freundinnen, stricken sich den Schal, die Mütze oder den Pullover einfach selber – und kreieren mit den Materialien aus dem „Strickfieber“, wo es natürlich auch Garne, Knöpfe und viele weitere Accessoires gibt, ihr ganz persönliches Einzelstück.
Die Wolle, die Monika Hamacher ihren Kunden anbietet, ist von bester Qualität und bleibt bei richtiger Pflege jahrelang schön. Aber nicht ewig nachbestellbar. „Deshalb immer für den ganzen Pullover einkaufen“, sagt die Wolle-Expertin, die ihre vielen Stammkunden stets mit Namen – und mit einem herzlichen Lächeln – begrüßt.
Sie hilft jederzeit gerne weiter, wenn zum Beispiel die aus dem Internet heruntergeladene Anleitung mehr Fragen aufwirft als Antworten gibt. Da kommt es manchmal auf die Feinheiten an, die man im Laufe einer Strickkarriere so erlernt hat. Denn jeder strickt und häkelt anders. Die einen fest, die anderen locker. Da ist es wichtig zu wissen, wie die Kunden stricken. „Manchmal lasse ich mir extra etwas vorstricken, um dann bei der Wahl der richtigen Nadel zu unterstützen“, erklärt Monika Hamacher. Wer viel strickt, will auch immer was Neues. Nicht nur das: „Wer einmal an der Nadel hängt, bleibt meistens auch dabei“, sagt sie lachend. Und ergänzt mit einem Augenzwinkern: „Ich bin der netteste Dealer, denn meine Kunden hängen alle an der Nadel, und ich versorge sie mit Stoff.“
Für viele Kunden geht es gar nicht darum, die fertigen Stücke zu tragen, sondern vor allem um das Stricken selbst. Und dann? Was passiert mit den Kleidungsstücken? Monika Hamacher, die gelernte Krankenschwester, hatte eine geniale Idee, wie man mit seinem Hobby auch Gutes tun kann: Alle Kunden, die wie sie dem ewigen Strickfieber erlegen sind und auch nicht mehr wissen, wohin mit den fertigen Kleidungsstücken, können diese zu ihr ins Geschäft bringen.
Dort werden sie dann verkauft und der Erlös geht komplett an das Hospiz in Wiehl. „Dadurch sind seit 2016 über 3000 Euro zusammengekommen“, erzählt sie stolz. Aber damit nicht genug. Sie unterstützt auch die Initiative Chemohut: „Wir stricken und häkeln Mützen für die Chemopatienten im Krankenhaus Gummersbach. Denn viele von ihnen mögen keine Perücken mehr tragen. So können wir ihnen etwas Gutes tun.“