sieht doch ganz sonnig aus

Sonne. Und wie. Mitte Februar flutet sie plötzlich die Dächer. Und es geht los. Jeden Tag, ab jetzt das ganze Jahr über, bis tief in den Herbst hinein. Photovoltaikanlagen planen,
montieren, in Betrieb nehmen. Die Solaris GbR aus Wipperfürth schreibt eine Erfolgsgeschichte. Seit zehn Jahren. Am 1. April 2009 haben der gelernte Schreiner und ehemalige Reiseverkehrskaufmann Andreas Savaris und Dachdeckermeister Axel Schmidt ihr Unternehmen gegründet. Als Quereinsteiger. 

Heute sind sie mit ihren 15 Mitarbeitern nicht nur in Oberberg die Experten für Photovoltaikanlagen. Diese sind beliebter denn je, kein Wunder also, dass Solaris bundesweit mit seinen Vertriebsmitarbeitern unterwegs ist und schon Anlagen an der Elster oder nahe Straßburg installiert hat. Das Erfolgsgeheimnis: „Wir haben uns auf die PV-Anlagen spezialisiert. Wir machen sie nicht als Zusatz, sondern ausschließlich.“ Das funktioniert so gut, dass Axel Schmidt seinen Dachdeckerbetrieb schon vor Jahren aufgegeben hat. Seine Fachkenntnis kann er perfekt für die Montage der Anlagen nutzen.
Andreas Savaris wiederum hat sein Hobby zum Beruf gemacht. 

Anfang 2006 hatte er von dem Thema noch so gar keinen Plan. „Meine Frau und ich waren damals auf der Suche nach einer Kapitalanlage als Vorsorge für die Rente. Ein Freund von mir meinte dann: Euer Hausdach zeigt doch zur Südseite. Setzt eine PV-Anlage drauf. Und ich hab nur geantwortet: PV – was?“ Auf dieses ,Was‘ fand er in den nächsten drei Jahren eine Menge Antworten.
Er meldete sich in Foren an, testete auf dem eigenen Dach verschiedene Solarmodule, vertiefte sein Wissen, hatte ein neues Hobby gefunden. Und immer mehr Wissen. „Als die Stadt Wipperfürth dann die ersten Dächer für die Nutzung mit Photovoltaik verpachtete, waren Axel und ich dabei“, erzählt Savaris. Kein Scherz: Genau am 1. April vor zehn Jahren gründeten die beiden ihre GbR, am 15. Juni wird gefeiert.

Zu Gründungszeiten tickten die Uhren noch ganz anders: Die Anlagen kosteten etwa viermal so viel wie heute, dafür war die Einspeisevergütung auch viel höher. Sprich: Man konnte mit Stromerzeugung Geld verdienen. Auch im regnerischen Oberberg, weil die Anlagen sehr effizient arbeiten und ihre Anschaffung nach neun bis elf Jahren amortisiert ist. 

Und heute? Arbeiten diese Anlagen noch effizienter und kosten in der Herstellung nur noch ein Bruchteil. Produzenten von Modulen kamen und gingen, die Solaris GbR

ist geblieben. Und wächst. Immer mehr Eigentümer entdecken die umweltschonende und nachhaltige Energieerzeugung für sich – denn es lohnt sich mehr und mehr, den Strom selbst zu verbrauchen. Im Haushalt, im Elektroauto. Weil Andreas Savaris und Axel Schmidt wissen, wie all das geht und sich permanent mit neuen Vorschriften für Montage und Einspeisung befassen, sind sie heute gefragt wie nie. Aber auch, weil sie ausschließlich Fachkräfte beschäftigen. Weil sie stets Module von Qualitätsherstellern montieren. Und weil sie die Anlagen für jeden Kunden nach dessen Bedarf maßgenau zusammenstellen. 

An der Hansestraße betreiben Savaris und Schmidt inzwischen mehrere Lagerhallen, die alle mit den eigenen PV-Anlagen bestückt sind. Ihr Beratungsbüro an der Hochstraße ist zugleich ein Showroom für moderne PV-Technik. 

Ob nun der Himmel in der Region blau oder grau ist, ob es um sieben oder um fünf hell wird – für Solaris sieht‘s ganz sonnig aus.